Danach

Es war Sturm.
Hat schrecklich gewütet und viel verwüstet.
Seit dem Morgen ist Stille eingekehrt
Die Schmerzen sind vergangen
Die Verwirrung hat sich verflüchtigt.

Eine kahle Ebene taucht aus dem Nebel
Ein paar Trümmer
Baumstümpfe
Keine Farben

Kein Vogel ist zu hören.
Auf einem Stein, ganz ruhig, sitzt ein Ich.
Sitzt nur da und ist.
Denkt nicht. Fühlt nicht. Sitzt nur. Wartet.

Unbeweglich wartet es
Dass die Zeit ihm
Die Sonne wiederbringe.

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16 Gedanken zu “Danach

  1. Was anderes
    Denn der Große Reiniger
    Bin ich der Sturm
    Hinwegzufegen all
    Das Dich verdunkelnde Gewölk

    Damit das Vergangene
    Dich frei gibt
    Und zukünftiges Licht
    Vom geklärten Himmelszelt strahle
    Für Dich

    Jetzt in diesem
    Heiligen Augenblick
    Leuchtet die Sonne um Mitternacht
    In Deinem Herzen
    Immerda

    danke Linn-Christin
    Dir Joaquim
    Nachtwächter und Himmelsstürmer

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      1. Liebende Linn-Kristin

        Bis heute hat mich Deine Frage beschäftigt
        Im Indischen Götterhimmel gibt es Shiva und Kali
        Verkörperungen der sogenannt verkannten Zerstörung

        Wie sehe ich den Herbst
        Ist er der Vernichter des Sommers
        Oder deutlicher der Winter
        Herbst nur Sterbehelfer

        Ach in jedem Augenblick schenken Dir absterbende Körperzellen
        Die Neuwerdung unverbrauchter frischer Lebenskraft

        Ich sehe es so
        Was mir genommen scheint
        Hat mich befreit

        Was ich festhalten will obwohl Es ziehen will
        Nimmt mich gefangen macht das den Anderen zum Täter unfrei

        Bleibt die Zeit im Werden stehn stirbt Sie schon
        Wandlung Erneuerung Wechsel und Neugeburt

        Stürmische Zeiten wehen altes Verbrauchtes hinweg
        Ja wir leben in einer stürmischen Welt

        Ersticken im immerwährend gleichen Atemzug
        Ohne auszuatmen verbraucht sich zu erfrischen
        Was dies alles trägt und begleitet unvergessen
        Ist Lieben

        Wo ist die Bühne das Publikum der Applaus
        Wer bin ich
        Wo ist meine Rolle die ich gerade noch gespielt
        Leer und dunkel liegt das Theater

        Einladend ein neues Stück zu schreiben
        Dein Leben genannt
        Du Dich meinend
        Jetzt

        danke
        Dir Joaquim von Herzen
        Schauspieler und Regiseur

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        1. Deine Worte haben mich tief bewegt.

          Wahrlich, der Sturm will Verbrauchtes hinwegtragen
          doch bin ich daran festgeklebt
          und werde über den Boden geschleift
          mitgerissen von einer Kraft
          die heilen will
          und doch nur Wunden reißt.

          Sag mir Joachim, welches Wundermittel soll solch Kleber lösen?
          Ich versuchte es mit Terpentin
          doch es brannte mir Löcher in Haut und Seele.

          Gefällt 1 Person

          1. Liebende Linn-Kristin

            ..ich schrieb Deinen Zweitnahmen absichtvoll als „Christin“
            Damit jedweder Kirchenenergie frei

            Wunden können mir nur geschlagen werden wo ich eh schon verwundet war
            Altes Verdrängtes längst Vergessenes bricht der Schicksalssturm nur auf
            Er ist der Chirurg das Skalpell an die eiternden Wunde setzend
            Du schreist auf
            Wie Kinder beim Zahnarzt doch der faule eiternde Zahn will heraus
            Dich nicht vergiftend

            Wenn Du Dich anstatt in der alten Opferrolle „mitschleifen zu lassen“ aufrichstest
            Stehst zu Dir stehst gebietest Du dem Sturm Stille
            Dir Deine Würde wieder gebend

            Wie bei“Jim Knopf und die wilde 13″ der Augsburger Puppenkiste
            Der Riese ist furchtbar bedrohlich
            Doch indem sie auf Ihn zugehen wird er immer kleiner und schrumpft zusammen
            Nur Angst pure Angst bläht auf überdimensioniert
            Sprachkundlich bedeutet „böse“ aufgebläht zuviel

            Das Wundermittel ist anderen vergeben
            Und Dir verzeihen
            Denn der Kleber besteht aus Angst Und Rache
            Also hat Dein Lösungsmittel auch zwei Kräfte nötig

            Freude bei Deiner Selbstheilung
            Und wisse Lieben ist ein Pärchen
            Geist und Seele
            Willen und Kraft
            Sonne und Mond
            Weisheit und Fühlen

            Aus Du und ich und ist eine große Familie
            Mit Kindern ohne Zahl
            Wir mit Namen

            Danke für Dein Vertrauen
            Dir Joaquim von Herzen
            lächelnd
            Leiter und einziger Teilnehmer
            Der Selbsthilfegruppe Menschwerden

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              1. Nein weil Du sonst „Unrecht“ hättest
                Liebende Linn-Kirstin
                Auch lebe ich in keinem Rechtsstaat
                Bin weder Jurist noch Rechthaber

                Denn Dein Schmerz ist war wahr
                Wie der pochende Begleiter des eiternden Zahnes
                Nur Alarm schlägt und selbst
                Wenn er gezogen noch eine Weile
                Die Verheilung begleitet
                Verabschiedet Er sich zuletzt
                Still und unbemerkt

                dankend
                Dir Joaquimsherz

                Gefällt 1 Person

  2. ich verstehe wirklich nicht, was so schwer daran ist, einfach auf die frage zu antworten. oO
    kommst du in deinem leben oft weiter, wenn du die fragen der leute ignorierst?

    „ja ist sie, ich habe sie nach meinem ästhetischen empfinden gewählt, einfach nach gefühl, weil ich finde, das es so sein sollte/so schöner aussieht“ oder „ja, sie ist unteranderem sprachweisend“ oder „nein, sie kommt aus dem gefühl, ist sonst aber eher willkürlich“ oder „keine ahnung, hab nich drüber nachgedacht“ oder „es ist mir garnicht so wichtig, wie es aussieht, ich habe mir einfach eine mir schon bekannte art ausgesucht, ohne speziellen grund“ oder „es macht mir keinen spaß auf konkrete fragen zu antworten, wessegen ich mir die antwort auch gleich hätte sparen können“…. etc, sind doch alles mögliche beispiele für antworten, die nicht an meiner frage vorbeigehen. ist es so schwer einfach die wahrheit zu sagen und konkret zu sein?

    um mal deiner nächsten antwort vorweg zu kommen, wenn du zb gesagt hättest, sie wäre zu 100% so gewollt, dann wäre zwar die sache mit den kommata immer noch offen, aber ich hätte zusätzlich wissen wollen, warum nach farben kein punkt ist und vllt würde deine antwort darauf blos eine unachtsamkeit bestätigen, vllt würde sie mir aber auch einen neuen aspekt der gestaltung aufzeigen.. aber ich weis es nicht bevor DU es mir nicht gesagt hast und du wirst es mir wohl kaum mitteilen, wenn ich nicht vorher frage, richtig?

    ein grund für deine antwort, vllt der schäbigste von allen, könnte sein, dass du gemerkt hast, dass du keine ahnung hast warum dein gedicht so aussieht, wie es aussieht, weil es kein produkt hunderprozent bewusster, selbstbestimmter entscheidungen, sondern aus Bausteinen zusammengesetzt ist, die dir zwar bekannt, aber deren hintergrund dir beim sammeln verborgen blieb, du das aber nicht hören magst und nun mit einem derart lächerlichen satz glaubst den text verteidigen zu müssen. vergiss nicht, das ist nicht meine meinung, und auch keine unterstellung, es ist nur eine möglichkeit, die entweder zutrifft oder nicht, oder irgendwas dazwischen. ich urteile aber nicht, ich stelle das nur in den raum, während du wie mir scheint irgendwas in meine fragen interpretiert hast. andere möglichkeiten sehe ich zumindest im moment nicht für deinen satz.

    egal was nun der grund für deine antwort ist, sage ich für den fall der fälle – ich habe nur fragen gestellt, fragen denen ein ehrliches interresse zugrunde liegt, du kannst gern davor angst haben, dich oder den text davor schützen wollen, aber es ist nicht im geringsten notwenig, abgesehen davon, dass es auch ein recht schwacher versuch ist, mit solch einer dünnen phrase.

    angst davor zu haben, dass jemand deine fehler bemerkt und sie dadurch auch für dich real werden, kann stürme unterstützen, vielleicht hilft es also sich dieser angst zu entledigen.

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    1. Ich sage dir gern, warum ich keine deiner neuen Fragen beantworte.
      Du hast dir mit deiner Analyse zwar viel Mühe gegeben und ich erkenne, was du anfangs hast bezwecken wollen. Ich habe tatsächlich etwas in deine Fragen hinein interpretiert und wie sich in deinen Antworten zeigt, hatte ich auch Recht damit:
      Auch wenn du behauptest, nur ehrlich zu fragen bzw. festzustellen, schwingt in all deinen Aussagen ein überkritischer, herablassender und verurteilender Tonfall mit und ich lehne eine solche Art der Diskussion grundsätzlich ab.
      Ich entscheide gern selbst, mit wem ich über meine Texte spreche und wenn du diese Einstellung als Feigheit verurteilst, soll mir das Recht sein.
      Konstruktives Feedback interessiert mich grundsätzlich sehr, jedoch auf einer anderen Basis als der, auf der du an mich herangetreten bist.
      Ich werde mich an dieser Stelle auf keine weiteren Diskussionen mit dir einlassen.
      Danke fürs Vorbeischauen.

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      1. es wurden nicht nur die ersten fragen ignoriert, sondern jetzt folgt auch noch die möglicherweise konstruktive kritik und alles was ich schrieb…aus gründen.. ich halte im übrigend das ignorieren von fragen für ein zeichen von nicht vorhandenem, und das beantworten von fragen für ein solides maß an grundrespekt.

        Und du möchtest, das man dir irgendwie begegnet, auf eine weise von der ich nicht weiß, wie die ausehen soll? ja ok, ich bin nur nicht allwissend, und kann auch nicht hellsehen oder woher soll ich wissen, was jmd für gut und schlecht hält?
        soll ich mir dich als vorbild nehmen? wie hast du dich verhalten?
        was erwartest du? einen heißen kakao und ne decke?
        ich bin halt für ehrlichkeit, kalte, nackte ehrlichkeit, und für die möglichkeit sich zu erklären und zwar ohne vorher verurteilt zu werden.

        „jedoch auf einer anderen Basis als der, auf der du an mich herangetreten bist.“
        ich kenn dich nicht, weis nicht wie ich an dich herantreten muss und werde das auch nicht lernen, wenn man mir die möglichkeit dazu nicht gibt.. aber okay, bestimmt wird die welt eine bessere, wenn sich alle menschen anschweigen, weil jeder sich immer gleich in seinen zarten gefühlen verletzt sieht und nach einem savespace schreit, wenn der andere ein falsches wort gesagt hat.

        „Auch wenn du behauptest, nur ehrlich zu fragen bzw. festzustellen, schwingt in all deinen Aussagen ein überkritischer, herablassender und verurteilender Tonfall mit“
        das was da für dich mitzuschwingen scheint, sind dinge die DU empfindest und erlebst, sie sind meines erachtens nicht inhalt meiner aussagen, und wenn du nicht zeigst, wo das doch der fall für dich ist, wie soll man dann dazu lernen? (ich weis auch garnicht was an überkritischem schlecht sein soll und wo man da warum die grenze zieht zu normal kritischen dingen oO)

        es ist als würde man sagen: du sagst sachen die rassistisch klingen, also bist du für mich ein nazi und mit nazis rede ich nicht. – gut und nun erklär mir bitte wie der mensch nun lernen soll, was genau an seinen aussagen dumm, falsch oder rassistisch war, wenn keiner mehr mit ihm redet.
        oder auch
        du hast vllt recht mit allem was du sagst, aber ich werde es nicht akzeptieren, annehmen oder darüber nachdenken und dir auch nicht weiter zuhören, weil mir dein gesicht und deine stimme nicht gefällt!

        „und ich lehne eine solche Art der Diskussion grundsätzlich ab.“
        die art, wenn dir jmd fragen stellt und du sie ignorierst? das lehne ich auch ab.

        „und wenn du diese Einstellung als Feigheit verurteilst“
        ich hoffe du verstehst es wenn ich es nun versuche zu erklären.
        verurteilen und bezeichnen sind zwei dinge. verurteilen wäre, wenn ich dir feigheit negativ anrechenen würde, wie du es mir negativ anrechnest, dass manches für dich herrablassend etc klingen mag, ich hingegen verurteile dich nicht dafür und habe nur möglichkeiten aufgezählt, zu denen du dich äußern kannst. ich lasse dir die möglichkeit zu sagen wie es wirklich ist, und schaue dann ob das was du sagst stimmig ist oder nicht unter dem aspekt, dass du erst mal die wahrheit sagst, du hingegen nennst meine aussage gleich behauptungen..
        ich muss zugeben die ironie dabei erheitert mich schon, aber wie gesagt, ich nehme es dir nicht übel, warum sollte ich auch.

        „ich entscheide gern selbst, mit wem ich über meine Texte spreche“
        und zu sagen das du nicht mit mir darüber reden willst, wäre wohl ehrlich, eine wirkliche antwort und niemand hat ein problem damit und mehr als eine richtige antwort wollte ich nie, aber dieser allgemeine satz mit smily und eine gegenfrage?

        mehr als dir meine sicht der dinge zu zeigen kann ich nicht, und wenn ich dich nach deiner frage… fühlst du dich falsch angesprochen.. ;D was soll man da tun.
        es ist im übrigen immer einfacher dem andern einen bösen willen zu unterstellen, als sich einfach ernsthaft mit sich selbst auseinander zu setzten.

        nächstes mal bring ich dir nen tee mit und streich meine fragen mit honig ein 🙂 (ich mag honig)

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