nur so ähnlich wie heimkommen

es ist nur so ähnlich wie heimkommen. bonjour altes leben, ich sag den bäumen hallo
fotos zeigen, geschichten tauschen
in der dachbodenecke lebt noch das kinderspielzeug.
mich alt fühlen und es nicht sein, woran erinnert mich das gefühl … woran … achja
habe mich als kind in einen türrahmen gestellt, hände und füße fest an das glatte
holz, nicht drinnen und nicht draußen
damals genossen das gefühl zwischen zwei welten zu stehen
heute macht es mich einsam
streifen durch alte zimmer, die gedanken trotzdem beherrscht von alltag und
stadtlärm
nur kurz unterbrochen von erinnerungen zwischendurch
oma mit einem goldenen ring in der hand, ein lied am abend,
geburtstagsgeschenke …
trotz waldluft noch den asphaltgeruch in der nase.
aber ich bin hier und nicht dort, es sollte sich vertrauter anfühlen …
ich nehme den alten rosa teddy vom regal.
schnuppern
es riecht nach staub, nach zurückgelassen, nach weitergegangen
mit einem niesen zurück durch die tür in die sonne, die den flur in warmes licht
taucht.
bonjour altes leben
ich bin nur auf der durchreise
lass mich eine nacht bei dir verweilen
bis es weiter geht.

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4 Gedanken zu “nur so ähnlich wie heimkommen

  1. Geliebte Lin-Kristin

    Christin Frage
    Du findest Gedicht Frage zwei gefällig danke
    Ich Deine Traurigkeit zwischen zwei Welten zu stehen
    Tröstet Dich nachts im Bette wenn Dein Körper wie tot darniederschläft
    Entfaltet Deine Seele Ihre Flügel
    Und Dein Geist Sein drittes Auge
    Zu Hause
    Daheim
    Im Seelenland der Unendlichkeit
    Auf Deinem Thron da Du ewig Göttin bist

    Dir Joachim von Herzen
    Wanderer zwischen den Welten

    Gefällt 1 Person

  2. Kristin

    nochmals Ihr Name
    Christin kein Fetisch historischer
    Namenserinnerung
    Zwischen den Welten
    In keiner und da da dadurch
    In allen zu hause
    Verweilst Du in Mir
    Der wie Du Reisende
    Zwischen der Matrix
    Und der Wirklichkeit bist

    Gleich Mir und siehe
    Heute Nacht da Dein
    Körper wie tot im Bette liegt
    Bist Du vogelfrei
    Seelenbeflügelt daheim
    In den Gefilden hoher Ahnen
    Bringst die Erinnerung
    Morgen früh hier auf dies
    Erdenrund Trost für
    Die Obdachlosen die
    In Villen lebend herzunbehaust
    Sich selber nur Fremde sind

    Atme den Staub der Ewigkeit
    Der Dir niesend als eine
    Allergie kurzweiliger Zeit nur
    Erscheint und beringe Dich
    Goldrund am Finger der nie
    Mehr vorwurfvoll auf auf die
    Fantasieorgien des Nichtgeschehens
    Weist ach danke für Deinen
    Blumenstrauß

    Dir Joachim
    heimatloser Weltenbürger

    Gefällt 1 Person

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